Ein weiteres Hobby von mir : Chinchillas...

Wer die possierlichen Tierchen noch nicht kennt, kann sich hier einen ersten Eindruck verschaffen, mit Hilfe meiner kleinen "Kolonie". Unter www.chinchilla.de gibt es alles Wissenswerte, hier stelle ich nur meine vor. Wir nennen sie liebevoll Muffkis *g*

Mein erster Chinchilla hieß Philipp Hansen, der Name stammte aber nicht von mir. Es handelte sich dabei um ein schwarzes Böckchen, daß ich aus einem Keller befreit habe. Er war schon ein paar Jahre alt, als er zu mir kam, wir hatten aber jede Menge Spaß mit ihm. Später kam noch ein jüngeres graues Böckchen dazu, das in der Zeitung inseriert war. Ihn nannten wir Hoggel, nach dem Gnom aus dem Film "Die Reise ins Labyrinth". Beide haben irgendwann das Zeitliche gesegnet, das ist nun auch schon fast zehn Jahre her. Ich habe leider nur analoge Bilder von den beiden, aber wenn ich ein paar Scans gemacht habe, reiche ich sie nach.

Nach dem Tod der beiden hatte ich bis vor etwa einem Jahr gar keine Haustiere, außer Wauz natürlich :-)

Mein Kumpel Marco hatte sich schon während der Hansen-Ära eigene Chinchillas zugelegt und zwischenzeitlich fast schon eine Zucht. Vor einem Jahr entschied er sich, ein Paar seiner Weibchen abzugeben, da konnte ich nicht nein sagen.

So kamen zunächst ChinChin und Julie zu uns, die Namen stammen von uns, wie sie vorher hießen, weiß ich gar nicht mehr. ChinChin ist die ältere von beiden und grau, ihr genaues Alter kenne ich nicht. Julie ist jetzt etwa zwei Jahre alt und fast weiß mit roten Augen. Hier sind ein paar Bilder der beiden (anklicken zum vergrößern).

Der Käfig für die beiden ist ein Eigenbau, aus Kiefernholz, zwei Meter hoch, 80 cm breit und einen halben Meter tief. Die Front besteht aus einem zweigeteilten Türrahmen, der mit Gitter bespannt ist, so daß sich der Käfig komplett öffnen lässt. Den unteren Abschluß bildet eine Edelstahlwanne, die genau in den Käfig eingepasst wurde.

Nach drei Monaten nahm ich ein weiteres Weibchen aus Marco's Bestand bei mir auf, eine Entscheidung, die Folgen haben sollte. Es handelte sich dabei um ein graues, recht altes Tier. Da sie aber sein letztes Weibchen war und ich eigentlich keine Männchen haben wollte, nahmen wir sie gerne zu uns. Allerdings kam sie nicht allein...

Doch zunächst ein paar Bilder von Mama, wie wir sie immer genannt haben:

Die ersten Monate lief alles ganz wunderbar, die drei verstanden sich prächtig. Am Morgen des 12. Januar aber gab es einigen Tumult im Käfig. Bei genauerem Hinsehen konnte man eine Maus im Streu entdecken, zumindest haben wir es zuerst für eine Maus gehalten. Aber was soll man sagen, es war ein Chinchilla Baby, unser Neuzugang kam offensichtlich schwanger ins Haus!

Naja, Platz war erstmal genug im Käfig, also kein Problem. Nach ein paar Startschwierigkeiten hat dann auch alles wunderbar geklappt und das Kleine gedieh prächtig. Der Kleine, wie wir leider feststellen mussten. Und ich wollte doch kein Männchen...aber gut, was soll ich machen? Zuerst mal dem Kleinen einen Namen verpassen: Krümel. Ja, ich weiß, aber so ist das eben, wenn man Frau und Tochter im Haus hat *seufz*

Wie erwartet hat der Gute dann auch für reichlich Leben im Stall gesorgt und auch heute ist er sicher der Lebhafteste von allen. Aber nun gab es ein neues Problem und kastrieren lassen wollte ich ihn auf keinen Fall. Also blieb nur eins, ein neues Zuhause für Krümel finden. Und wie das eben so ist, sobald er einen Namen hat, ist er unverkäuflich. Ich habe es versucht, wirklich. Wir haben eine sehr nette Frau gefunden, bei der es ihm sicher gut gegangen wäre. Wäre, denn ich habe es nicht fertiggebracht, ihn wegzugeben :-) Hier erstmal ein paar Bilder:

Und weil's so schön war, nochmal alle vier zusammen:

Diese Weichherzigkeit meinerseits führte allerdings zu Problemen, an die ich zwar gedacht hatte, die aber schneller kamen, als wir gedacht hätten. Wir hatten nun also vier Tiere, drei Weibchen und einen Kerl. Nach Krümel's Geburt blieb mir nun ein nicht allzu großzügiges Zeitfenster, um den nun nicht nur zu kleinen, sondern auch in absehbarer Zukunft zur Brutstation mutierenden Käfig zu vergrößern.

Der Käfigbauplan:

  • Rechte Seitenwand des alten Käfigs entfernen
  • Einen stabilen Holzrahmen bauen und mit Gitter bespannen
  • Diesen statt der rechten Wand einbauen
  • Die Rückwandbreite verdoppeln
  • Rechte Seitenwand wieder einsetzen
  • Türen vorne dran und neue Metallbox unten rein

    So weit so gut, leider nahmen Planung, Einkauf und Umsetzung doch mehr Zeit ein als vorgesehen und so kam es, wie es kommen musste: Irgendwann lag noch ein Mäuschen im Käfig. Ich hätte nicht gedacht, daß Chinchillas SO schnell geschlechtsreif werden :) Nach einigem Hin und Her (und einer in Windeseile fertiggestellten Käfigvergrößerung) entschieden wir uns, das Kleine (das natürlich auch ein Männchen war) Howard zu nennen. Schaut ihn Euch an:

    to be continued..